The Cure – Featured Artist des Monats Januar

Ein neues Jahr beginnt und damit auch eine neue Reihe an „Featured Artists”, die wir Euch im monatlichen Turnus präsentieren werden. Den Start für den Monat Januar macht eine wahrlich legendäre Band: THE CURE!

Mittlerweile sind mehr als 35 Jahre vergangen, seitdem Robert Smith im zarten Alter von nur 17 Jahren Anno 1976 mit drei Klassenkameraden die Band „Malice“ gründete. Nur ein Jahr später fand eine Namensänderung in „Easy Cure“ statt und man erhielt den ersten Plattenvertrag zur Aufnahme einer Single, die jedoch nie das Licht der Welt erblickte. Stattdessen trennte sich das Label aufgrund künstlerischer Unstimmigkeiten wieder von der Band und diese unterschrieb nur ein Jahr später, 1978, jetzt als „The Cure“, einen neuen Vertrag bei dem Label „Fiction Records“. Der Grundstein zur ersten Single „Killing an Arab“ war gelegt….

1979 erschien dann das mit „Three Imaginary Boys“ betitelte Debüt-Album und man schaffte mit der ersten Platte den direkten Einstieg in die englischen Charts (Platz 44).

Im Laufe der folgenden Jahre zeigte sich schnell, dass es sich bei The Cure um keine Eintagsfliege, sondern viel mehr um eine Ausnahmeband handelt, nicht nur aufgrund des extravaganten Auftretens des Frontmanns Robert Smith, sondern auch durch die ausgereiften Arrangements der Songs und dem unverkennbaren Sound der Band (Boys don’t cry, Let’s go to bed, The Lovecats, The Walk… um hier nur eine kleine Auswahl zu nennen).

Schnell war eine große Fangemeinde gefunden und die 80er Jahre bescherten The Cure große Erfolge. Ebenfalls fand in den 80ern auch eine stilistische Änderung des musikalischen Outputs statt. Während man noch in den Anfängen The Cure in die Sparte Post-Punk und New Wave stecken konnte, so zeigte sich im musikalischen Werdegang eine Abkehr vom Post-Punk und eine Hinwendung zum Dark Wave und Pop.

Mit dem 1989 erschienenen Album „Disintegration“ und den darauf enthaltenen Singles „Lullaby“ und „Lovesong“ gelingt ihnen sogar der Sprung in die Top3 der britischen Albumcharts. Die Musikvideos zu den Songs laufen in Rotation auf den bekannten Musiksendern.
Ein weiteres Highlight sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn das Nachfolgealbum „Wish“ schafft das unfassbare: Platz 1 der englischen Charts. Songs, wie „High“ oder „Friday I’m in love“ werden noch heute im Radio gespielt.

Im Fortgang der Bandgeschichte gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, wobei an die großen Erfolg aus den Jahren 89 und 92 nicht mehr angeknüpft werden kann. Dennoch sind und bleiben The Cure immer im Musikgeschäft und veröffentlichen Singles und Alben.

Totgesagte leben länger – müsste eigentlich als Slogan über The Cure kreisen: nach unzähligen Gerüchten der Trennung bzw. Auflösung der Band, gibt es The Cure noch nach wie vor. Die jüngste Veröffentlichung „Bestival Live 2011“ erschien erst vor wenigen Wochen und ist der erste vollständige Konzertmitschnitt der Band seit Jahrzenten!

The Cure unser Featured Artist des Monats Januar