L’âme Immortelle – Featured Artist des Monats März

Im März machen wir eine Band zum Featured Artist, die aus der dunklen Musiklandschaft kaum mehr wegzudenken ist: L’âme Immortelle.
Gegründet wurde die österreichische Band 1996 von Thomas Rainer und Hannes Medwenitsch. Kurz darauf kam als Sängerin Sonja Kraushofer dazu und komplettierte das Trio. Bereits ein Jahr später erscheint ihr Debüt „Lieder die wie Wunden bluten“. In den folgenden Jahren entwickeln sich L’âme Immortelle rasant zu einer echten Größe der deutschen Gothic- Szene. 1998 erscheint „In einer Zukunft aus Tränen und Stahl“ und im Folgejahr bereits ihr drittes Studioalbum „Wenn der letzte Schatten fällt“. Mit dem 2001 erschienenem „Dann habe ich umsonst gelebt“ schaffen es L’âme Immortelle in die Top 50 der deutschen Albumcharts und „Als die Liebe starb“ klettert 2002 sogar bis auf Platz 38. Inzwischen hat zwar Hannes Medwenitsch die Band verlassen, doch das tut dem immer weiter steigenden Erfolg von L’âme Immortelle keinen Abbruch.

Im Jahr 2004 erscheint das Erfolgsalbum „Gezeiten“. Die daraus stammenden Singles „5 Jahre“ und „Stumme Schreie“ schaffen es sogar in das Programm der hiesigen Musiksender, was der Band nicht nur positive Stimmen brachte. Schnell war da von Mainstream oder gar schmalzig, melancholischen Gothic Schlagern zu lesen. „Auf deinen Schwingen“ erscheint 2006 und die Band kündigt ihr 10 jähriges Best-of-Album an, welches 2007 auf den Markt kommt. Danach wird es erst Mal ruhig um L’âme Immortelle. Die Band braucht eine Pause. Sogar Gerüchte einer Auflösung sind im Umlauf. Doch der Text: „Was bleibt von uns übrig, wenn der letzte Ton verklingt – L’âme Immortelle 1997 – 2007“, der auf der bandeigenen Homepage und in verschiedenen Musik-Zeitschriften erschienen ist, war doch nur ein kleiner Marketing-Gag für das neue Album „Namenlos“ welches 2008 die nun erleichterten Fans erfreute.

Musikalisch bewegen sich L’âme Immortelle im Gothic Rock Bereich. Mal eher elektronisch, mal mehr popig. Die ausdrucksstarke, sanfte Stimme von Sonja Kraushofer und der harte, meist schreiende Gesang von Thomas Rainer bilden dabei einen wunderbaren Gegensatz. Melancholische Themen wie Liebesschmerz und die Düsternis des Lebens werden in den Texten verarbeitet.

Und nun, nach einer weiteren langen Pause, ist im Januar 2012 ihr neustes Album „Momente“ erschienen. L’âme Immortelle selbst sprechen von einem Paukenschlag und einer neuen Ära, die beginnt. Wir sind gespannt wohin es mit der Band in der Zukunft geht.

Autor: Kathe

Die ersten Wochen des Jahres 2012 standen ganz im Zeichen von L’âme Immortelle und ihrem Studioalbum „Momente“. Die unverhoffte Rückkehr in eine Szene, die sie selbst entschieden mitgeprägt hatten, ließ das Gothic-Jahr 2012 verheißungsvoller beginnen als man es erwartet hätte – mit einer ehrlichen Momentaufnahme, die zum Besten zählt, was Thomas Rainer und Sonja Kraushofer in ihrer bewegten Karriere hervorgebracht haben.

Ebenso unverhofft und überraschend geht es im Frühling gleich weiter. Erlebte man auf „Momente“ die beiden Bandmitglieder in gewohnt kreativer Zusammenarbeit, haben sich L’âme Immortelle für eine unerwartete Veröffentlichung etwas gleichermaßen Unerwarteteres überlegt: Mit „Fragmente“ präsentieren Thomas und Sonja das offizielle Schwesteralbum zu „Momente“ und wagen einen einzigartigen Grenzgang. In beispielloser Ausführung interpretieren die beiden das Album auf ihre jeweils ganz eigene Weise – ganz im Geiste von Johann Wolfgang von Goethe: „Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“… (Quelle:InfraRot)

Veröffentlichung: 27.04.2012

Bandwebsite: www.lai-music.com