Golden Apes – Riot (CD-2012)

Golden Apes sind die Berliner Gothrocker Peer Lebrecht, Eric Bahrs, Christian Lebrecht, Dirk Wildenhues, Joe Finck und Gunter Büchau. Erste Bühnenerfahrungen sammelten sie bereits im Jahr 1998. Im Juni 2000 war dann die Zeit für das Debüt-Album „Stigma 3:am“ gekommen. 12 Jahre und 7 Studioalben später erscheint „Riot“. Ein Album, das die Band selbst als „auffallend direkt und resolut“, als „Zäsur und Fazit gleichermaßen, Schlusspunkt und neues Kapitel“ beschreibt und dessen Entstehung von dem Wechsel zu einer neuen Plattenfirma und der Zusammenarbeit mit einem neuen Produzenten begleitet wurde.

 Anders als es die Ankündigung vermuten lässt, bleiben die Golden Apes ihrem Stil treu. Weiterhin bestimmen eine melancholische Grundstimmung, dunkler, ausdrucksstarker Gesang und Gitarrenklänge die Stücke des Albums. „Riot“ startet mit einem kurzen, rein instrumentalen Stück, das direkt in den Song „Devil“ übergeht. Hier wird die Grundstimmung des Albums geschaffen: Düster, melancholisch, getragen und hin und wieder mit einem Aufflackern von Aufbruchsstimmung. Weiterlesen

Golden Apes – Neues Album „RIOT“ am 30.11.2012

Es ist kein Zufall, dass RIOT ein ungewohnt schlichter Titel für ein Golden Apes Album ist und es ist auch kein Zufall, dass das mittlerweile siebente Studioalbum der Berliner Gothrocker auffallend direkt und resolut klingt. Denn die letzten zwei Jahre waren für die Band eine Zeit von beständigem Wechsel und Wandel, von Auftrieb und Veränderung.

So gab es personelle Veränderungen, die maßgeblichen Einfluss auf die Arbeit am Album nahmen. Man trennte sich von der alten Plattenfirma, um beim Independent Label afmusic ein neues Heim zu finden. Und mit der Wahl eines neuen Produzenten änderte sich nicht nur das gewohnte Umfeld, sondern auch der eigene Anspruch an die Arbeit, wie Peer Lebrecht, Sänger und Kopf der Band, verrät:
„…für mich persönlich waren die letzten Jahre eine Zeit voll innerer Unruhe, voller Aufbegehren gegen Definitionen und Dogmen. Ich kann nicht sagen, was dies begründete, aber ich kann es leicht verschwommen zurückverfolgen zu dem Tag, an dem wir unser vergangenes Album zum letzten Mal komplett spielten und sich im Kopf ein Kapitel schloss. Vielleicht war es an der Zeit für eine Neubewertung von Erstarrtem, für den Rausch aus Fern- und Heimweh…“

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